Innenminister Heribert Rech (MdL) besuchte kleine und mittelständische Betriebe in Östringen
Über die aktuelle wirtschaftliche Lage in seinem Wahlkreis informierte sich kürzlich Innenminister Rech vor Ort in Gesprächen mit Betriebsleitern und Familienunternehmern aus Östringen.
Neben dem Besuch des mittelständischen Unternehmens Ritz Maschinenbau GmbH, standen auch eine Netto-Supermarktfiliale und der Familienbetrieb Walter Köstel Fensterbau GmbH im Ortsteil Odenheim auf dem Besuchsplan des Innenministers. Den Abschluss des Programms bildete mit der Fa. Reiser OHG Sägewerk Hobelwerk Holzhandlung ein weiterer Familienbetrieb im Ortsteil Tiefenbach.
Der Besuchergruppe gehörte neben Innenminister Rech u.a. auch Hedwig Prinz, Vorsitzende der Frauenunion Karlsruhe-Land und Zweitkandidatin der CDU für den Landtagswahlkreis Bruchsal, an. Organisiert wurde der Besuch vom CDU-Stadtverband Östringen.
Beim Rundgang in der Betriebsstätte der Fa. Ritz Maschinenbau GmbH zeigte sich Werksleiter Helmut Ritz erfreut über die wirtschaftliche Entwicklung, die sich aktuell in vollen Auftragsbüchern niederschlägt. Die Fa. Ritz, die zur Woll Maschinenbau GmbH aus Saarbrücken gehört, plant und konstruiert in Odenheim komplexe Produktionsanlagen und entwickelt innovative Automatisierungskonzepte. Zu den Kunden gehören Firmen aus der Medizintechnik, der Pharmaindustrie, Chemie-, Verpackungs- und Kunststoffindustrie, aber auch aus der Automobil- und Lebensmittelbranche.
Einen Einblick in die Lebensmittelnahversorgung konnte sich die Besuchergruppe anschließend in der Filiale der Supermarktkette Netto-Markendiscount verschaffen. In Gesprächen machten die Filialleiterin und der regionale Vertriebsdirektor deutlich, dass die Fa. Netto insbesondere auch in kleineren Gemeinden Supermärkte mit einem Artikelsortiment von über 4.000 Artikeln betreiben würde. So könne man auch in Östringen zu einer optimalen Versorgung der Bevölkerung, insbesondere auch in den kleineren Teilorten, beitragen. Innenminister Rech nutzte den Besuch in der Supermarktfiliale, um mit einigen sichtlich erfreuten Einwohnern und Kunden ins Gespräch zu kommen.
Dass für einen Familienunternehmer der persönliche Kontakt mit den Geschäftspartnern und die Zufriedenheit der Kunden noch eine Herzensangelegenheit darstellt, zeigte sich beim Besuch der Firmen Köstel in Odenheim und Reiser in Tiefenbach. Die Betriebstätte in Odenheim, in der die Fa. Köstel individuell auf die Bedürfnisse der Kunden angepasste Fenster und Türen überwiegend aus dem umweltfreundlichen Werkstoff Holz herstellt, ließ sich Innenminister Rech von Firmenchef Walter Köstel und dessen Sohn zeigen.
Der Werkstoff Holz stand auch beim Besuch der Fa. Reiser in Tiefenbach im Vordergrund. Das familiengeführte Unternehmen betreibt ein Sägewerk und handelt mit Holzwaren, die teilweise zuvor vor Ort veredelt werden. Auch bietet man für die örtliche Einwohnerschaft im anliegenden Ladengeschäft eine Versorgung mit zahlreichen Gebrauchsartikeln. Rech informierte sich bei der Familie Reiser über die Praxis des Kaufs von Hölzern aus den Staats- und Stadtwäldern und zeigte Verständnis für den Wunsch nach mehr Angebotstransparenz.
In seinen zahlreichen Gesprächen mit den Firmen- und Betriebsleitern machte Innenminister Rech deutlich, dass die kleinen und mittelständischen Betriebe unverzichtbarer Motor des aktuellen wirtschaftlichen Aufschwungs sind. Diese würden vielen jungen Menschen einen Ausbildungsplatz bieten und durch ihre Innovationsfreude und den persönlichen Einsatz der Unternehmer entscheidend dazu beitragen, dass Baden-Württemberg wirtschaftlich in vielen Bereichen an der Spitze Deutschlands stehe.